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Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01
4. Fallstudie: Enterprise JavaBeans
An dieser Stelle sollte noch einmal erwähnt werden, dass EJBs technisch gesehen
KEINE Erweiterung von JavaBeans sind. EJB und JavaBeans sind komplementär,
aber völlig unterschiedlich.
Eine Komponente heißt im EJB-Jargon Bean.
Die Komponenteninstanz (EJB Component) ist beim Client durch einen Stub re-
präsentiert, das EJB Object. Der Stub implementiert das Interface der Komponente
(Remote Interface) und tut nichts weiter, als die Aufrufe auf dem Interface als Re-
mote Method Invocations (RMI) an die Komponente weiterzugeben (wobei der Auf-
ruf vom Container abgefangen wird). Der Container kann seinen Interception-
Mechanismus bereits im Stub einbauen, da er selbst für dessen Implementierung
verantwortlich ist (die Tools des Container-Herstellers erstellen den Stub beim In-
stallieren der Anwendung).
Abbildung 7: Zugriff auf Komponenten-Instanz ü ber Stub
Wie aber fordert der Client den Stub an? Hierzu muss er auf die Instanzen-
Verwaltungseinheit der betreffenden Komponente zugreifen, ihr Home. Das Home
dient dem Erzeugen, Auffinden und Zerstören von Komponenten eines bestimmten
Typs im Container. Wie die Instanzen, so hat auch das Home einen vom Container
erzeugten Stub beim Client, der das Home Interface implementiert.
Abbildung 8: Zugriff auf Komponenten-Home ü ber Stub
Teil 2
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