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Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01
Die Methoden des Home-Interface werden teils vom Container, teils von der Kom-
ponente realisiert. Der Komponenten-Provider kann über das Home-Interface so et-
was wie Klassenmethoden einer Komponentenart bereitstellen (hierbei ist jedoch zu
beachten, dass das Home zustandslos ist, die Variablen also zwischen Methodenauf-
rufen nicht erhalten bleiben.)
Das Home-Interface fordert der Client über den Java-Namensdienst JNDI an.
Abbildung 9: Instanzen und Homes aus der Client-Perspektive
4.1.
EJB-Grundtypen
· Session Bean: existiert für die Dauer einer Sitzung mit dem Client. Sie kom-
men in den Varianten stateful und stateless vor (bei stateless bewahrt
der Container den Inhalt von Instanzvariablen zwischen Methodenaufrufen
nicht.)
· Entity Bean: repräsentiert Daten in einer Datenbank eine Instanz entspricht
einem Datensatz, das Home der Tabelle. Suchmethoden für Datensätze werden
im Home vom Container (genauer: vom Persistenz-Manager) implementiert.
Hierzu muss der Bean Provider dem Container zu jeder Suchmethode eine Ab-
frage in EJB QL angeben, einem SQL-Derivat7. Alternativ können die Daten-
bankzugriffe im Programmtext der Bean stehen, dabei wird jedoch Portabilität
eingebüßt. Es können auch Geschäftslogik-Methoden eingebaut werden.
· Message Driven Bean: Kein Home- und kein Remote-Interface, lediglich ein
Empfänger-Interface für den Java Message Service (JMS). Nur stateless (zu-
standslos). Nur Message Driven Beans dürfen JMS-Empfänger sein. Der Bean
Provider kann im Deployment-Deskriptor die Themen einstellen, zu denen die
Komponente Nachrichten erhalten soll.
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Dieses Verfahren ist neu in EJB 2.0, zur Zeit im Status Final Draft .
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