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Objektorientierte Middleware im Management

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19 Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01 5. Microsoft COM+ Microsofts  Modell  setzt  andere  Schwerpunkte:  ein  schlankes  Design  statt  einem luxuriösen Programmiermodell. Der  Komponenten-Anwendungsserver  MTS (Microsoft  Transaction  Server)  wird einen  hohen  Verbreitungsgrad  erreichen,  da  er  im  Betriebssystem  Windows  2000 Professional integriert ist. Eine Besonderheit bei Microsoft ist die Universalität der COM-Komponente: Sub- modelle wie ActiveX und OLE  leben im  WWW  oder im  Compound  Document.  In der ORB-ähnlichen DCOM-Umgebung verhalten sich COM-Komponenten analog zu CORBA-Objekten, im MTS werden sie zu Anwendungsserver-Komponenten. Grundlage hierfür ist die Tatsache, dass COM-Komponenten mehrere Schnittstel- len unterstützen. Eine Komponente, die zu einem Submodell gehört, muss lediglich eine  entsprechende  spezialisierte  Schnittstelle  implementieren.  Diese  architektoni- sche Finesse täuscht aber darüber hinweg, dass die verschiedenen Submodelle nicht unbedingt kompatibel sind: Komponenten, die Zustand in Variablen speichern, wer- den im MTS nicht funktionieren; eine „normale“ Komponente wird vom MTS weni- ge Vorteile haben, wird sie aber speziell für den MTS geschrieben, kann sie außer- halb des MTS nicht existieren. Ein   Ereignisdienst   ermöglicht   die   Laufzeitverbindung   von   Komponenten- Instanzen.  Durch  Ausgangsschnittstellen  lassen  sich  zwischen  Instanzen  Punkt-zu- Punkt-Ereigniskanäle   legen.   Außerdem   können   Instanzen   Ereignisse   aussenden („publish“) und abonnieren („subscribe“). Reentranz: Eine Komponente kann wahlweise von einem oder mehreren Threads durchlaufen werden. Persistenz:  Vom  Komponenten-Provider  vollständig  zu  implementieren  (keine Unterstützung  –  nur  Überwachung  der  Datenbankschnittstellen  zur  Transaktions- steuerung). Transaktionen:  Das  Modell  sieht  sogar  verschachtelte  Transaktionen  vor.  Eine Transaktion  kann  in  einer  anderen  wie  eine  „normale“  Datenbankoperation  vor- kommen. Portabilität und  Interoperabilität:  COM+  läuft  nur  unter  Windows.  Dafür  läuft eine COM-Komponente, egal mit welcher Programmiersprache sie hergestellt wurde, in  jeder  Umgebung,  da  sie  einen  standardisierten  binären  Aufbau  hat.  CORBA- Objekte  sind  hingegen  an  die  Umgebung  (ORB)  gebunden,  für  die  sie  kompiliert wurden.
  
Trölß, Josef, Bd.1 : Einführung in Mathcad
Siehe auch:
Elektrische Netzwerkanalyse: Anwendungen in Ma...
Angewandte Mathematik mit Mathcad. Lehr- und Arbe...
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Microsoft Word 2010 - Das Handbuch
 
   
 
     
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