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Objektorientierte Middleware im Management

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20 Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01 6. CORBA Component Model Das CORBA Component  Model  (CCM)  stellt  das  Kernstück  der  Fortenwicklung von CORBA in der CORBA 3-Spezifikation dar, die zum Zeitpunkt des Vortrags je- doch immer noch nicht fertiggestellt war (über CORBA bis zur Version 2 wurde von Ulf Müller-Heinemann am 9.11.2000 referiert). Die CORBA Components sind explizit als Obermenge von EJB definiert. CORBA Component-Container sollen sogar in der Lage sein, EJBs zu beherbergen. Zugleich ist das CCM annähernd eine Obermenge von COM+ und somit das mächtigste, uni- versellste Komponentenmodell im Middleware-Bereich. Wie COM unterstützt CCM mehrere Schnittstellen („Facetten“). Dass EJB nur ei- ne  Schnittstelle  erlaubt,  ist  aber  nicht  so  einschränkend,  wie  es  scheint.  Durch  die Mehrfachvererbung  von  Schnittstellen  in  Java  kann  eine  „große“  Schnittstelle  aus vielen „kleinen“ Schnittstellen zusammengesetzt sein. Ein Ereignisdienst unterstützt Ausgangsschnittstellen für Publish/Subscribe und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Zusätzlich gibt es sogenannte „Receptacles“ für Fremd-Schnittstellen. Eine Kom- ponente kann deklarieren, welche Arten von Fremd-Schnittstellen sie „zurückrufen“ kann. Eine Referenz auf eine solche Schnittstelle kann an ein Receptacle übergeben werden. CCM  unterstützt  als  einzige  verteilte  Komponenten-Architektur  Attribute  für Komponenten-Instanzen. Hierdurch können Komponenten auf standardisierte Weise die  Konfiguration  ihrer  Instanzen  zur  Laufzeit  anbieten.  Auf  Attribute  wird  über Zugriffsmethoden (get/set) zugegriffen. Zusätzlich    zur    Funktionalität    der    Komponenten-Typen    von    EJB    („Enti- ty“/„Session“) gibt es bei CCM den Komponenten-Typ „Process, der sowohl persi- stent  als  auch  Client-spezifisch  ist.  Er  repräsentiert  keinen  Datensatz  einer  Daten- bank, sondern einen persistenten Konversations-Zustand. Reentranz:  Alle  Komponenten  können  angeben,  ob  sie  reentrant  sind  (multi- thread“) oder nicht („serialize“).
  
C++ mit Microsoft Visual C++ 2008: Einführung in Standard-C++, C++/CLI und die objektorientierte Windows .NET Programmierung
Siehe auch:
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Visual C++ 2010: Das umfassende Handbuch (Galile...
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