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Objektorientierte Middleware im Management

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22 Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01 8. Federated Management Architecture / Jiro Die  Federated  Management  Architecture  (FMA)  wurde  2000  durch  den  Java Community  Process  von  Sun  spezifiziert.  Es  handelt  sich  um  eine  verteilte  Java- Komponentenarchitektur für das Management, die auf der Netzwerk-Plug-and-Play- Architektur Jini aufbaut. Ähnlich wie bei EJB „leben“ die Komponenten in einem Container, der hier „Sta- tion  genannt  wird.  Da  die  FMA-Spezifikation  in  keinster  Weise  auf  EJB  Bezug nimmt und zudem andere Begriffe verwendet, sind Unterschiede und Gemeinsam- keiten  der  Konzepte  nicht  sofort  ersichtlich.  Unterschiede  ergeben  sich  vor  allem daraus, dass eine EJB-Anwendung typischerweise in einem einzigen EJB-Container lebt  und  Unternehmensdaten  repräsentiert  oder  manipuliert,  während  eine  FMA- Anwendung  typischerweise  verteilt  ist  und  Infrastruktur-Elemente  repräsentiert oder manipuliert. Während Persistenz in EJB durch Datenbankzugriffe erreicht wird, kann in der FMA Objektserialisierung benutzt werden. Die  einzige  existierende  Implementierung  der  FMA  ist  das  Produkt  „Jiro“  von Sun.  Die  Marketing-Strategie  besteht  darin,  sich  mit  dem  „Storage-Management eine Ecke des Marktes zu erobern – laut Sun ist die Architektur aber nicht auf das Management   von   Speicherungssystemen   beschränkt.   Gemäß   der   Java-Tradition wurde ein „Bohnen-Begriff“ für die  neuen  Komponenten  geschaffen:  FederatedBe- ans. Ein  Managed  Object  wird  durch  eine  spezialisierte  FederatedBean  vertreten,  ge- nannt  „Management  Facade“.  Diese  Bean  könnte  mit  dem  eigentlichen  Objekt (Appliance im FMA-Jargon) über SNMP kommunizieren. Die FMA spezifiziert ein Organisations- und ein Funktionsmodell für das Mana- gement.  Ein  Kommunikations-  und  ein  Informationsmodell  für  das  Management werden nicht angegeben. Es steht jedoch ein generisches Kommunikationsmodell zur Verfügung,  und  als  Informationsmodell  wird  das  Common  Information  Model (CIM)  empfohlen,  das  auch  von  den  Java  Management  Extensions  (JMX)  benutzt wird. Valentin Saca hat in seinem Vortrag  am  16.11.2000  über  JMX  (und  anderes) das Management in die Ebenen „Distributed Services (Manager)“, „Agent“ und „Instru- mentation“ eingeteilt und die fehlende Unterstützung der ersten Ebene (Distributed Services/Manager) durch die JMX aufgezeigt. Die FMA füllt nun eben diese Lücke. Es ist allerdings zu befürchten, dass JMX und FMA nicht hundertprozentig komple- mentär sind, sich also in einzelnen Bereichen überschneiden könnten. Dies bedürfte noch einer genaueren Betrachtung. 8.1. Einordnung der FMA  in die Komponentenarchitekturen ·     Zustand:   (Ja.)   Da   die   FMA-Spezifikation   auf   die   Frage   des   Zustand- Managements nicht eingeht, gehe ich davon aus, dass Zustand zwischen Me- thodenaufrufen grundsätzlich erhalten bleibt. ·     Grobkörnigkeit/keine Vererbung: Ja.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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