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Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01
· Deployment-Deskriptor: Die FMA definiert keinen externen Deployment-
Deskriptor. Die Bean-spezifischen Deployment-Informationen werden in
(nicht vererbbaren!) Bitfeldern in den Java-Klassen untergebracht, sogenannten
adjunct Modifiern. Das existierende Development-Tool manipuliert diese
Felder im Quelltext. Nach der Kompilierung sind Änderungen nicht mehr
möglich. Anwendungsspezifische Deployment-Informationen fallen weitge-
hend weg. Informationen über Zugriffsberechtigungen werden in eine für den
Java-Sicherheitsmanager lesbare Policy-Datei geschrieben.
· Instanzen-Verknüpfung: (Ja.) Wie bei EJB gibt es einen Publish/Subscribe-
Ereignisdienst, mangels Ausgangsschnittstellen sind aber keine Punkt-zu-
Punkt-Verbindungen herstellbar.
· Instanzen-Konfiguration: Nein. Instanzen-Konfigurierbarkeit ist wie bei den
EJBs durch Einsatz der komplementären JavaBeans-Architektur erreichbar.
Weitere Merkmale:
· Interception: Wie bei den anderen verteilten Komponenten-Architekturen
fängt der Container (Station) alle Aufrufe des Clients ab. Hierzu wird ein eige-
nes Objekt spezifiziert, der Acceptor. Dieser nimmt Client-Aufrufe für eine
bestimmte Komponenten-Instanz entgegen und leitet sie lokal an die Instanz
weiter.
· Home: Anstelle des Homes gibt es Klassenmethoden und Konstruktoren. Die
Spezifikation beschränkt sich darauf, diese Konzepte auf Komponentenebene
zu übertragen. Dass der Container (wie bei EJB) für die Implementierung der
Klassenmethoden mit verantwortlich ist, kann ich nicht erkennen.
Anmerkung: Dass Komponenten Klassenmethoden haben können, ist nicht
selbstverständlich, da Java-RMI nur Kommunikation zwischen Instanzen vor-
sieht, nicht zwischen Klassen.
8.2.
FMA-E insatzbeispie l
Sun gibt für den Einsatz von Jiro gerne folgendes Beispiel an (die praktisch einzi-
gen zum Zeitpunkt des Vortrages bereits auf dem Markt existierenden Management-
Fassaden-Beans dienen der Unterstützung dieses Szenarios):
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