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Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01
Abbildung 12: FMA-Einsatzbeispiel
Es existiere ein großer Pool von Speichermedien (Festplatten), die über einen
Switch an verschiedene RAID-Controller angeschlossen werden können. Ein Ser-
ver soll nun automatisch die Anzahl der ihm zugeordneten Festplatten erhöhen,
wenn sich ein Engpass ergibt. Hierzu wird auf dem Server eine FMA-Station einge-
richtet, auf der Fassaden-Beans für Festplatten, den Switch, das Dateisystem und
den Volume Manager (Festplatten-Manager) installiert werden. Nun wird eine
Speichermedienpool-Komponente installiert, die mit den Switch- und Festplatten-
Fassaden kommuniziert und sozusagen als Ausgabestelle für Festplatten aus dem
Pool dient. Auf der anderen Seite gibt es eine Unendliches Speichermedium-
Komponente, die mit den Dateisystem- und Volume Manager-Fassaden zusammen-
arbeitet und die Festplattenzuordnung eines Servers vertritt und überwacht.
Die Unendliches Speichermedium-Komponente fordert bei Erkennung eines
Engpasses Festplatten beim Speichermedienpool an. (Siehe Abb.)
8.3.
Organisationsmodell
Eine verteilte FMA-Anwendung ist in Domänen aufgeteilt, die auch als Sicher-
heitsdomänen dienen. Die Stationen (Container) in einer Domäne sind in zwei Klas-
sen aufgeteilt: Private und gemeinsame Management-Server. Jede Domäne hat ge-
nau einen gemeinsamen Management-Server, er repräsentiert die Domäne und kann
mit unter- und übergeordneten Domänen kommunizieren (das Modell ist hierar-
chisch).
Weiterhin gibt es beliebig viele private Management-Server, die nur innerhalb ih-
rer Domäne kommunizieren können.
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