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Neue Konzepte für das Management verteilter Systeme, Hauptseminar, LMU München WS 00/01
9. Abschließ ende Bewertung
Zum Schluss noch die obligatorische Einordnung der vorgestellten Technologien
in die Management-Qualitäts-Tabelle.
· Software-Kosten: Diese sollen ja durch Komponententechnologien gesenkt
werden, deshalb bei EJB und FMA ein Plus gegenüber CORBA.
· Ressourcenbedarf: dürfte in etwa dem von CORBA entsprechen.
· Sicherheit: hier möchte ich aufgrund meines Wissensstandes keine Einschät-
zung vornehmen.
· Mächtigkeit der Modellierung: wie bei CORBA nach oben offen, was aber
auch bedeutet, dass keine Management-spezifische Modellierung festgelegt ist.
Also wie bei CORBA nur ein +.
· Funktionsmodell: Die FMA besitzt ein einfaches Funktionsmodell. Sagen wir
0. Das EJB-Funktionsmodell möchte ich für das Management nicht bewerten.
· Akzeptanz am Markt: ist bei EJBs insgesamt recht gut, aber speziell im Mana-
gement-Bereich ist mir hier nichts bekannt, also Minus. Die FMA ist noch im
Entstehen begriffen, also Doppelminus.
· Komplexität: Komponenten sollen Architekturen wie CORBA leichter zu-
gänglich machen, also ist EJB hier etwas besser als CORBA. Die FMA-
Spezifikation ist komplizierter als EJB, da sie auf verschiedene externe Dienste
(Jini, JAAS) aufbaut.
· Unterstützung komplexer Management-Operationen: Hierfür wurde die
FMA erfunden transaktionales Verhalten in verteilten Systemen ist eine der
Grundideen. Die EJBs schneiden etwas schlechter ab, da sie zwar viel bieten,
aber nichts Management-Spezifisches.
· Flexible Auswahl von Komponenten: gehört eigentlich zum Kommunikati-
onsmodell, das in EJB und FMA für das Management nicht speziell angegeben
ist. Die generischen Kommunikationsmöglichkeiten dürften jedoch ebenso
mächtig sein wie die von CORBA.
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